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Ratgeber für kleine Unternehmen

Website für Handwerker: Was auf die Seite gehört

Website für Handwerker: welche Seiten ein Betrieb braucht, was Kunden zuerst wissen wollen, was Sie selbst liefern und wie Google Ihren Betrieb findet.

Estetika · Aktualisiert am

Die kurze Antwort

Unsere Preise: Onepager 990 €, Firmenwebsite 2.290 €, Große Website 3.990 €, Premium / mehrsprachig ab 5.900 €. Hosting: 10 € pro Monat.

Eine Website für Handwerker beantwortet zuerst drei Fragen: Was machen Sie, wo arbeiten Sie, und wie erreicht man Sie? Dazu kommen Fotos Ihrer eigenen Arbeiten. Den meisten Betrieben reichen dafür wenige Seiten. Schreiben Sie Leistungen und Orte so auf, wie Ihre Kunden danach suchen.

  1. Leistung, Ort und Kontakt zuerst
  2. Eigene Fotos zeigen
  3. Domain auf Ihren Namen

Was Kunden auf einer Handwerker-Website zuerst suchen

Wer einen Handwerker sucht, hat ein Anliegen: Die Heizung bleibt kalt, das Bad soll neu werden, am Dach fehlt ein Ziegel. Auf Ihrer Website prüft er drei Dinge. Machen Sie das? Kommen Sie zu mir? Wie erreiche ich Sie?

Diese Antworten gehören ganz nach oben auf die Startseite, lesbar am Handy. Nennen Sie die Orte, die Sie anfahren, beim Namen. Den Kontakt sollte man mit einem Fingertipp aufnehmen können.

Schreiben Sie auch, was Sie nicht machen. Fahren Sie keinen Notdienst oder nehmen Sie nur Aufträge ab einer bestimmten Größe an, dann sagen Sie es. Das erspart beiden Seiten ein Gespräch, das zu nichts führt.

Welche Seiten ein Handwerksbetrieb braucht

Fünf Seiten decken das meiste ab: Startseite, Leistungen, Arbeiten, Betrieb und Kontakt. Impressum und Datenschutzerklärung kommen dazu. Lassen Sie beide von jemandem prüfen, der sich damit auskennt.

Bieten Sie mehrere Leistungen an, lohnt sich eine eigene Seite je Leistung. Denn Kunden suchen nach der Arbeit, die sie brauchen, und selten nach dem Namen des Gewerks.

Achten Sie dabei auf die Wörter. Google rät, an die Begriffe zu denken, mit denen Menschen suchen: Fachleute verwenden andere als Laien. Sie sagen „hydraulischer Abgleich“. Ihr Kunde tippt „Heizkörper wird nicht warm“. Schreiben Sie beides auf die Seite. Laut Google darf im Seitentitel auch der Standort des Betriebs stehen.

Quelle: Google Search Central: Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Eigene Fotos und was Sie selbst liefern

Ihre Arbeit kann man sehen. Ein Foto vom fertigen Bad sagt mehr als ein Absatz über Sorgfalt. Machen Sie deshalb am Ende jedes Auftrags ein paar Bilder mit dem Handy, bei Tageslicht und aufgeräumt. Vorher und nachher nebeneinander wirkt am stärksten.

Fragen Sie Ihre Kunden, bevor Sie deren Haus oder Wohnung zeigen. Lassen Sie Hausnummern, Autokennzeichen und Personen weg.

Wer Ihre Website baut, braucht außerdem drei Dinge von Ihnen: die Liste Ihrer Leistungen, die Orte, in denen Sie arbeiten, und die Angaben zum Betrieb. Dazu gehören etwa der Meistertitel oder die Mitgliedschaft in der Innung, sofern sie zutreffen. Texte kann eine Agentur schreiben. Ihren Betrieb kennen nur Sie.

Wie Google Ihren Betrieb findet

Sucht jemand nach einem Handwerker in der Nähe, zeigt Google lokale Ergebnisse in der Suche und in Google Maps. Sie stammen aus Unternehmensprofilen. Ein solches Profil gehört deshalb neben die Website. Laut Google richtet sich die Reihenfolge dort vor allem nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Betriebe mit vollständigen und korrekten Angaben erscheinen mit größerer Wahrscheinlichkeit.

Fahren Sie zu Ihren Kunden, legen Sie im Profil ein Einzugsgebiet fest. Es sollte laut Google nicht weiter als etwa zwei Autostunden vom Betrieb reichen. Führen Sie den Betrieb von zu Hause, blenden Sie die Adresse aus. Googles eigenes Beispiel dafür ist ein Klempner.

Zur Bekanntheit zählt Google unter anderem, wie viele Websites auf Ihren Betrieb verweisen und wie viele Rezensionen er hat. Website und Profil sollten dasselbe sagen: gleicher Name, gleiche Leistungen, gleiche Orte.

Quellen: Google-Hilfe: Ranking in den lokalen Suchergebnissen verbessernGoogle-Hilfe: Richtlinien für Unternehmensprofile

Selbst bauen oder bauen lassen

Mit einem Baukasten können Sie die Website selbst bauen. Das kostet vor allem Zeit: einige Abende. Rechnen Sie ehrlich, ob Sie diese Zeit haben und ob Sie die Seite danach auch pflegen.

Lassen Sie die Website bauen, zählt neben dem Preis vor allem eines: Die Domain läuft auf Ihren Namen, und Sie behalten alle Zugänge. Sonst hängt Ihre Adresse im Internet an einem Vertrag, den Sie vielleicht einmal kündigen wollen.

Stellen Sie jedem Anbieter dieselben Fragen.

  • Auf wen ist die Domain eingetragen, und bekomme ich alle Zugänge?
  • Wer schreibt die Texte, und wer liefert die Fotos?
  • Wie viele Seiten und wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
  • Was kostet die Website nach dem Start im Monat?
  • Was bekomme ich, wenn ich kündige?

Ihre Checkliste

  • Schreiben Sie Ihre Leistungen in den Worten Ihrer Kunden auf.
  • Listen Sie die Orte auf, die Sie anfahren.
  • Sammeln Sie Fotos eigener Arbeiten, mit Erlaubnis der Kunden.
  • Gleichen Sie Website und Google-Unternehmensprofil ab.
  • Klären Sie, auf wen die Domain läuft.

Ihr nächster Schritt

Vergleichen Sie unsere Website-Pakete in der Preisübersicht oder schreiben Sie uns, welches Gewerk Sie haben und wo Sie arbeiten. Sie erhalten vorab schriftlich, was enthalten ist.

Was eine Website bei uns kostet

  • Onepager1 Seite, für Sie gestaltet990 €
  • FirmenwebsiteBis 6 Seiten, z. B. Start, Leistungen, Über uns, Kontakt2.290 €
  • Große Website10–12 Seiten, z. B. eine pro Leistung3.990 €
  • Premium / mehrsprachig12+ Seiten oder 2–3 Sprachenab 5.900 €

Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Quellen und weitere Informationen

Quellen geprüft am . Beispiele und Checklisten sind Planungshilfen, keine Kundenergebnisse.